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May
09
System Manager 2.0.1

Hallo Leute,

Wieder was neues gibts.. System Manager 2.0.1 ist draussen.. verzeihung – ONCOMMAND System Manager 2.0.1. Im Zuge dessen ersetzt er automatisch alle vorangegangenen Versionen wie die 2.0 oder 2.0R1. Wirklich viel getan hat sich jetzt ned. Es is halt ein Maintenance Release. Hervorzuheben sind so Kleinigkeiten wie endlich voller Cluster Mode support und Syncmirror Integration oder auch Volume Movement Support. Schön langsam wirds ja. Was mir noch immer abgeht das interessanterweise immer wichtiger werdende SnapVault. Keine Konfiguration dafür. Muss ma noch immer mit DFM (Verzeihung.. OnCommand $howeveritscallednow) oder manuell konfigurieren.

Aber Anekdote am Rande, ich verwende auf meinem Notebook bereits Windows 8 CTP und habe irgendwie Probleme mit meinem Internet Explorer. Das Äussert sich so, das er einfach ned startet.. was wiederum nach dem Setup dazu führt das der System Manager einfach ned geht. (startet a IE Fenster, das birnts sofort wieder, nix geht) Wie jeder weiss, kann man den benutzten Browser für den System Manager aber ändern.. NACHDEM man ihn gestartet hat.

Nicht hilfreich ;)

Etwas gesucht – das Config File für den System Manager wird im Userprofil gespeichert. speziell unter %HomePath%\Netapp\SystemManager\SystemManager.config – darin enthalten einfach nur der Pfad zum genutzten Browser. Ändern auf Chrome zum Beispiel und schon gehts.. also fast. Bei mir geht der Chrome damit einfach ned auf.. (hab ich schon erwähnt ich liebe Windows 8 CTP?) Auch kein Problem. Der System Manager legt im Installationspfad ein File ab genannt SystemManagerLaunchURL.txt – darin enthalten die notwendige URL (falls scho jemand aufgefallen – das SystemManager.exe startet immer ein CMD Fenster das sofort verschwindet – da wird einfach dieses TXT File in den Browser geworfen.) um manuell ein Browser Fenster zu öffnen.

Aber – das ist natürlich nicht alles Neues. Es gibt seit kurzem eine NetApp Support und OnCommand App für Mobile OS. (Android, iOS, …) mit der man anscheinend auch Mobil nachlesen kann wofür OnCommand eigentlich alles gut ist. (Hint an alle SALES Menschen die sich diese ganzen Ausdrücke und wer was tut auch nicht merken können…) Was die beiden Apps tun hab ich noch nicht rausgefunden – beide funktionieren auf meinen Telefonen nicht. (die oncommand killt mein Telefon komplett – reboot, das Support dingens liefert einfach einen Web Access Error) ein Hoch auf Ice Cream Sandwich und BETA Software auf Telefonen die dafür nicht gebaut sind… ;)

LG Christoph

Apr
20
DataOntap 8.1 – FINAL!

Man mag es kaum mehr glauben. DataOntap 8.1 ist endlich Final. Das heisst nix mehr mit irgendwelchen RC Versionen und so Sachen, sondern endlich eine General Availability Release die komplett getestet ist und empfohlen wird für die Installation.

Und um da mal kurz drauf einzugehen wie dieses Modell funktioniert (nachzulesen auf http://now.netapp.com) zuerst gibts eben RC releases. Die sind für Production Use zwar generell supported und haben natürlich internal QA durchlaufen, könnten aber sicherlich noch den ein oder anderen Fehler beinhalten. Daher – mit Vorsicht zu geniesen. Aber um ein Beispiel zu geben warum man RC Releases einsetzt. Die ATTO FC2SAS Bridges wurden ab Version 8.1RC2 offiziell supported. Das heisst wenn man wie wir das so tun immer vorne dabei ist und einen SAS Attached Metro Cluster bei AK-Wien installieren will, dann kann es schonmal passieren das die Hardware zwar da und verfügbar aber die Software halt noch nicht ganz fertig ist. ;)

Nachdem man dann den RC Zyklus hintersich hat (wie in der Abbildung drunter) dann kommt halt General Availability und damit die "Finale Version". Quasi.

Die Releasezyklen schaun dann in etwas so aus... (Credits to support.netapp.com)

Also – was sind die wichtigsten Eckpunkte:

"If you have a 3140 or 3210 storage system with Flash Cache modules installed, do not upgrade your system to Data ONTAP 8.1 Cluster-Mode. Flash Cache modules are not supported on 3140 or 3210 storage systems with Data ONTAP 8.1."

So als kleine Warnung vorweg – die 3140er und 3210er sollten nicht mit FlashCache Modulen bestückt sein, wenn sie auf 8.1 gehen wollen. Da gibts noch ein paar Probleme mit Speicher Auslastung was im schlimmsten Fall zu Controller Panics führen kann. Daher – bitte nicht "probieren". Es gibt hinweise das es _vielleicht_ in späteren Versionen von 8.1 (also 8.1.1 / 8.1.2 / 8.2?) möglicherweise einen Fix dafür gibt, aber aktuell steht diese Aussage im Raum!

"If you are running Data ONTAP GX 10.x, do not attempt to upgrade to Data ONTAP 8.1 Cluster-Mode on your own; doing so is an unsupported operation. Contact your NetApp representative for assistance."

Jo – ich glaub es wird wenig Kunden in .at geben die ein Problem haben das sie auf GX laufen und für alle die nicht wissen was das heisst – is es auch nicht wichtig.

An der Stelle sei noch wichtig zu erwähnen – 8.1 ist natürlich nur mehr 64bit und damit nur auf 64bit fähigen Systemen einzusetzen. Das umfasst aktuell alles ab der FAS2040 bis rauf zu den 6000ern. Einzig die alten Systeme wie FAS2020 / FAS270 (falls noch irgendwie im Einsatz?) sind das nicht und können daher nicht auf 8.1 upgedated werden. Um es mit klaren Worten auszudrücken – da is dann mit 7.3 Ende Gelände...

Grobe Änderungen – nun ja – neue Features ja. Es gibt ein paar die ich hier anführen will, aber nicht zuviel verraten. (ma muss sich ja die posting pipeline voll halten! ;) )

Limit on number of subdirectories has been removed

Bisher konnte man nur maximal 99.998 Subdirectories in einem Directory anlegen. Warum ich das weiss? Weils a Kunde braucht hat. Nicht fragen warum. Er hat da so ne Applikation,.. lassen wir das.

Support for volume SnapMirror replication between 32-bit and 64-bit volumes

Auch nicht unwichtig. Wenns als Backupsystem a 2040 ham und als Sourcesystem vielleicht noch etwas auf 7.3 oder 8.0.3 Basis mit 32bit Aggregaten, dann könnt das schonmal sein. Bisher ein Problem, ab sofort, kein Thema.

Changes to deduplication

Das Limit für die maximale Grösse von deduplizierten Volumes ist gefallen. Also nicht ganz, weils einfach so gross ist wie die maximale Volume Size der jeweiligen Plattform, aber das is sowieso klar oder?

Sonst gibts eine Menge an kleineren Änderungen angefangen von neuen Commands, geänderten Commands und so Kleinigkeiten aber nix erwähnenswertes.

LG Christoph

Apr
02
SnapManager for Hyper-V

Nachdem ich vor einiger Zeit schonmal über das Thema geblogged habe mal eine kleine Aktualisierung. Wobei, es gibt nicht wirklich was zu aktualisieren. Ja, natürlich hat sich a bissl was getan. SnapManager for Hyper-V 1.0 P2 ist verfügbar, hat ein paar Bugfixes gebracht aber im wesentlichen keine neuen Features. Da hängen wir leider noch immer sehr stark dem SMVI hinter her. Der ja einerseits die Integration ins OnCommand geschafft hat (als Host Package) und andererseits auch was die Funktionalität betrifft etwas vorran ist.

Trotzdem will ich heute nicht zuviel wemut verbreiten sondern eher mal wieder auf meine Lieblingsbeschäftigung eingehen. Powershell Spielerein die immer wiedermal zu ganz interessanten Scripten führen und vielleicht auch die Phantasie beflügeln.

Heute am Program – SnapManager for Hyper-V oder besser gesagt, ein Script das sich für alle eignet, die sich den Luxus eines SMHV nicht leisten können und dafür mit etwas manueller Arbeit auskommen wollen. Hier mal das Script:

 

<#

    .Synopsis

    Create SnapDrive consistent Snapshots of CSV Volumes spezified on the given cluster

 

.Notes

 

Letzte Änderung:

2012-02-12 - Chwi: Script erzeugt

2012-03-25 - ChWi: logging hinzugefügt.

2012-04-02 - ChWi: Eventlogsource und Logname parametrisiert

      

.Description

 

    Dieses Script verbindet sich per WinRM auf die einzelnen Clusterknoten und versucht dort per Get-NAHostDisk alle verbundenen CSVs zu finden. Diese werden anschliessend per SDCLI auf den Owner Nodes gesnappshotted.

    

    Auf den Clusterknoten muss daher das DataOntap PowerShell Module installiert werden. ( zu finden unter https://communities.netapp.com/community/products_and_solutions/microsoft/powershell) - installieren bedeutet in diesem Fall das der ordner DATAONTAP im Verzeichnis c:\Windows\System32\WindowsPowerShell\V1.0\modules kopiert werden muss.

    

    Weiters ist es notwendig das auf jedem Clusterknoten Snapdrive installiert wird sowie auf dem Server der dieses Script ausführt. (sofern das kein Clusterknoten ist)

      

.Parameter ClusterName

Name of Cluster to be scanned for snapshots

 

.Example

SnapCSVVolume -ClusterName HyperVCluster

 

Create snapshots of all CSV Volumes on the cluster 'HyperVCluster'

 

    .Notes

#>

Param( [Parameter(Mandatory=$true)] [string]$ClusterName,

[Parameter(Mandatory=$false)] [string]$EventSource="HyperVBackup",

[Parameter(Mandatory=$false)] [string]$EventLogName="HATAHET")

$ErrorActionPreference = "stop"

 

<################################

# Eventlog Source anlegen falls noch nicht existiert

################################>

if(![system.Diagnostics.EventLog]::SourceExists($EventSource))

{

$strLog = [system.Diagnostics.EventLog]::CreateEventSource($EventSource,$EventLogName)

}

 

$strLog = New-Object System.Diagnostics.EventLog($EventLogName,".")

$strLog.Source = $EventSource

$strLog.WriteEntry("Backup Starting", [System.Diagnostics.EventLogEntryType]::Information, 1)

 

$strLog.WriteEntry("Connecting to cluster " + $ClusterName , [System.Diagnostics.EventLogEntryType]::Information, 1)

 

Import-Module DataOntap

$disks = Invoke-Command -ComputerName $ClusterName -ScriptBlock {Import-Module DataOntap; Get-NaHostDisk -DataOntap | ? {$_.hostvolumeiscsv -eq $true }}

 

$strLog.WriteEntry("Received Disks: " + $disks , [System.Diagnostics.EventLogEntryType]::Information, 1)

# give the snapshot a name

$SnapName = Get-Date -Format "yyyyMMdd-HHmmss.ffff"

 

 

# create Snapshot of each CSV disk in the list

foreach ($disk in $disks)

{

$strLog.WriteEntry("Snapping Disk: " + $disk.HostDrivePath + " auf " + $disk.ClusterNode , `

[System.Diagnostics.EventLogEntryType]::Information, 1)

 

&sdcli.exe snap create -m $disk.ClusterNode -s $SnapName -D $disk.HostDrivePath

 

$strLog.WriteEntry("Connecting to controller: " + $disk.ControllerName , [System.Diagnostics.EventLogEntryType]::Information, 1)

# connect to the source controller

Connect-NaController -Name $disk.ControllerName | Out-Null

 

$strLog.WriteEntry("Connecting to controller: " + $disk.ControllerName , [System.Diagnostics.EventLogEntryType]::Information, 1)

# search for the last snapshot on the volume

$SnapName = Get-NaSnapshot $disk.ControllerVolumeName | Sort-Object -Property AccessTimeDT -Descending | Select-Object -First 1 -Property name

$SnapMirror = Get-NaSnapmirror | ? { $_.sourcelocation -imatch $disk.ControllerVolumeName }

 

 

# if there is no snapmirror on this volume, we can ignore this.

if ($SnapMirror -eq $null)

{

# if there is no snapmirror connection, just ignore this connection

continue

}

$strLog.WriteEntry("snapmirror relation: " + $SnapMirror , [System.Diagnostics.EventLogEntryType]::Information, 1)

 

$SnapMirrorDestinationFiler = ($SnapMirror.Destination).split(":")[0]

 

# connect to destination controller for snapmirror update

Connect-NaController -Name $SnapMirrorDestinationFiler | Out-Null

 

# update snapmirror

$SnapMirrorConnection = Get-NaSnapmirror | ? { $_.SourceLocation -eq $Snapmirror.SourceLocation }

Invoke-NaSnapmirrorUpdate -Destination $SnapMirrorConnection.Destination -Source $SnapMirrorConnection.Source -SourceSnapshot $SnapName

 

}

 

$strLog.WriteEntry("Backup finished", [System.Diagnostics.EventLogEntryType]::Information, 1)

 

Sollte jemand das File selbst wollen – bitte bei mir melden.

Was macht das Script? Naja, einfach gesagt – es verbindet sich auf einen Hyper-V Cluster (gegeben per Parameter) holt sich von dort alle Cluster Shared Volumes sowie deren aktuelle Owner. Danach macht es SDCLI (SnapDrive Command Line Interface) Aufrufe um auf den jeweiligen Owner diese CSV Volumes zu snapshotten.

Ganz am Ende wird dann noch ein Qtree SnapMirror update gemacht. (AUFPASSEN! QTREE SNAPMIRROR! – Volume Snapmirror funktioniert nicht!!!)

Ich hab das mal für einen Kunden gebaut der einerseits Hyper-V Cluster hatte und sich die SMHV Lizenz einfach nicht leisten wollte, trotzdem aber konsistente Snapshots haben wollte. Wobei Konsistent ist in dem Fall etwas dehnbar, da ja die VMs selbst nicht VSS konsistent sind sondern nur Crash Consistent. Es wird aber zumindest das CSV Filesystem VSS snapped. (durch Snapdrive) ich musst leider auch die Erfahrung machen, das in der Vergangenheit sehr oft genau diese "konsistenz" a bissl a Problem ist. Obwohl per hotfix von MS eigentlich fixed sollte es möglihc sein eine VM mit iSCSI Disken (per Software Initiator) zu snappen, geht aber leider eher meistens ned. Die Existenzberechtigung von so manchem Hotfix lässt sich auf die Tatsache reduzieren das er Hotfix ist... (wie bei so manchem Politiker... aber lassen wir das)

Aber zurück zum Thema, das Script macht noch nahezu keinerlei Errorhandling und das wird zukünftig wohl notwendig werden, aber nur kurz noch was ma dafür braucht. Das aktuelle DataOntap Powershell Toolkit mindestens der Version 1.7 auf jedem Hyper-V Host der beteiligt ist, sowie auf dem Server auf dem das Script läuft. Ebenso ist es notwendig Snapdrive auf den Hyper-V Hosts zu haben bzw. Natürlich auch auf dem Host auf dem das Script dann gestartet / gescheduled wird. Das Schedule selbst ist einfach, da muss man wie immer powershell.exe als programm schedulen und dann –file <script> -parameter... angeben. Dann funktionierts eigentlich recht gut.

Wie immer gilt – Ich übernehme keinerlei HAFTUNG für eventuelle Schäden oder nicht funktionierenden Scripte, gelöschte VMs oder sonstige Probleme die diese Zeilen Code verursachen!

So, das eigentlich interessante ist jetzt aber – sie ham an Snapshot und wollen a single File restoren.. aber WIE? (weil das geht zum Beispiel im SMHV auch nur eher bescheiden)

Recht einfach.

  1. Snapdrive – Snapshot verbinden:

  2. Laufwerksbuchstabe zuordnen und auf dem Laufwerk das entsprechende VHD File suchen
  3. Mit Attach VHD aus dem Disk Management heraus direkt den Inhalt des VHDs als Disk mounten und schon kann man einzelne Files restoren.

Geht in wenigen Minuten und ist behaupte ich mal recht einfach. Da muss ma kein Virtualisierungsprofi sein.

Um aber hier gleichmal ein paar Fragen abzuschmettern –

 

Wozu brauch ma dann eigentlich noch den SMHV?

Naja – der hat schon noch ein paar Vorteile, so alles im Bereich von Desaster Recovery und automatisches registrieren von VMs beim Restore.. solche Sachen. Sonst müsste man das ja manuell machen.

 

Wie gehts weiter? Was kommt als nächstes?

Soweit man aktuell ausblicken kann und Windows Server 8 steht ja im Prinzip vor der Tür und die Ankündigungen dazu sind ja auch "KAUM VORSTELLBAR!" worauf ich jetzt aber ned eingehen will – jeder der Vmware ein wenig kennt, kann sich seinen Teil denken. Wichtig ist mir eher – Hyper-V auf Windows 8 kann jetzt dann endlich nicht nur Block Based Storage sondern auch mit SMB 2.2 direkt auf "Netzwerkshares" VHDs (verzeihung, VHDX) ablegen. Womit wir alles was wir heute über SMHV wissen eigentlich wegwerfen können da es sowieso wieder ganz anders wird.. aber mal schaun.

 

Bis dahin eine Frage geb ich mit auf den Weg und werd ich in Kürze beantworten:

Jetzt machen wir da Snapshots auf den Volumes, aber wer löscht eigentlich die alten Snapshots?

 

So Long and thanks for all the fish!

Christoph

Mar
04
OnTap 8.1 RC2 und das SMTP Problem

Jeder kennt das, man setzt aktuelle Software ein und findet immer wieder mal so die kleineren Problemchen die zwar lästig sind, aber kein Beinbruch. Warum Lästig? Netapp Storage Systeme notifizieren über Probleme per Mail. D.h. sie können per Mail notifizieren. Ähm.. sie "könnten"... Meistens wird halt Mail verwendet, weils das Einfachste ist. Schnell mal den Server als Relayer eintragen und schon geht das. Normalerweise schickt die Storage Box an die Mailadresse autosupport@netapp.com ihre Mails und dort werden diese dann automatisch abgearbeitet und bei Problemen automatisch in Support Cases umgewandelt.

Jetzt ist das mit den neuen Software Dingern so, manchmal funktionieren gewisse Dinge nicht. Im Fall von 8.1RC2 ist das die Autosupport funktion per Mail. Warum? Einfach erklärt, die Box schickt kein CRLF.CRLF am Ende der Message, sondern ein LF.LF – womit dann vor allem Windows basierte Relayer nicht zurecht kommen und die Session timed einfach aus ohne das Mail zu verschicken. Lästig vor allem, weil dann dieser gesamte Support Prozess nicht funktioniert. Was also tun? Simple – man stellts auf HTTPS um. Damit Posted der Filer per HTTPS die Autosupport Fehler direkt an den NetApp Server.

FHPSVIE0103> options autosupport.support

autosupport.support.enable on

autosupport.support.proxy

autosupport.support.to autosupport@netapp.com

autosupport.support.transport smtp

autosupport.support.url support.netapp.com/asupprod/post/1.0/postAsup

FHPSVIE0103>

Einfach den Transport Mode von SMTP auf HTTPS umstellen und schon funktionierts mit dem Nachbarn. Neben der Commandline kann man das natürlich auch im System Manager umstellen.

 

Einfach im System Manager unter Configuration | System Tools | Autosupport auf Edit und den Transport Protocol auf HTTPS umstellen. Man muss nur mehr dafür sorgen das die Seite http://support.netapp.com/asupprod/post/1.0/postAsup erreichbar ist. Und schon klappts mit dem Nachbarn.

Der Bug ist übrigens in 8.1RC2D3 gefixed worden. Aber wer installiert schon Debug Builds? ;)

LG Christoph

Feb
14
SMSQL 5.2 und SMSP 6.1 Clone Backup DB Error

Ich hatte nun 3 Installationen in der Konstellation Netapp Snapmanager for SharePoint 6.1 (SMSP 6.1), Netapp Snapmanger for SQL Server 5.2 (SMSQL 5.2) und Snapdrive 6.4!

Bei allen 3 Installationen bekam ich nun gelegentlich einen Clone Backup DB Error für die Content Datenbanken der so ähnlich aussah:

Errors: Clone Backup DB Error :WSS_Content_01

Clone Backup DB Error :WSS_Content_02

Clone Backup DB Error :WSS_Content_03

 

Das Problem war grundsätzlich das er hier durch den Clone Backup DB Error den Single-Item Index nicht erstellt werden konnte, was für einen Restore natürlich nicht gut ist.

 

Nach langem herumforschen machte ich heute zu Feier des Valentinstags einen Downgrade auf den alt bewährten SMSQL 5.1P2 und weil mich der so gern hat schenkte er mir seine Funktion zurückJ.

 

Es dürfte sich bei dem Fehler um einen SMSQL 5.2 Error in Verbindung mit SMSP 6.1 handeln.

 

Also beim Einsatz von SMSP 6.1 darauf achten das ihr auf jeden Fall SMSQL 5.1P2 einsetzt um ein auftreten dieses Fehlers zu vermeiden!

 

LG

 

Christian |  ->Xing me<-

 

 

Feb
06
SnapManager for Exchange

In der letzten Version von SME gabs ja ne Menge an neuen Features rund um Database Availability Groups. Unter anderem ein wirklich interessantes Feature für das ich heute zufällig an sehr interessanten Anwendungsfall entdeckt habe.

Stellen sie sich folgendes vor, ein Exchange DAG mit 3 Nodes, zwei davon wirklich aktiv, der Dritte steht nur rum und hält passive Kopien (vielleicht noch dazu auf einem dritten Standort als DACM Member??)

Jetzt gehts aber darum – wie machma Backup? Auf jedem aktiven gescheduled und irgendwie auf die passive Seite bringen oder gleich auf der dritten rumwurschteln was ja gscheit wär. Supa genial wär dann noch auf der passiven eine längere History halten als auf der Aktiven, is ja meist auch teureres Storage oder? J perfekt – schon haben wir einen perfekten Anwendungsfall für folgende Einstellung:

 

Sie finden diesen Dialog im Backup and Verify Dialog gleich unter Advanced. Damit können sie nämlich einen Backupjob schedulen der zum Beispiel _NUR_ die passiven Kopien auf unserem dritten Node sichert und gleichzeitig ein Copy Backup auf den aktiven Knoten anstösst. Darunter können wir einstellen welche Retention für die COPY verwendet werden soll – nicht für die History des primary Backups. D.h. wir können die passive Kopie zum Beispiel 8 Wochen aufheben und die Copy Backups der aktiven Datenbanken nur 7 Tage.

Zweiter Vorteil bei dem Ganzen, die passive Datenbank macht die Verification Arbeit, nicht die aktive Kopie. Man entlastet sein aktives System, hat trotzdem a Backup und alles perfekt gesichert.

Toll oder? J

LG Christoph

Feb
02
Verstehen von RBS in NETAPP SMSP 6.1

Ich hab mich nun mit den Fragen unserer Kunden auseinander gesetzt und kann nun endlich Antworten geben!

Die große Neuigkeit von Netapp SMSP 6.1 ist es ja, RBS mithilfe eines Häkchens mitsichern zu können.

rbsbackup.gif

Was auch immer dieses Häkchen auch macht… es macht jedenfalls keinen Snapshot! Um RBS wirklich zu sichern bedarf es anscheinend noch zusätzlicher Kräfte nämlich über den Archived Data Recovery Tab im SMSP. Dies funktioniert in dieser Version nun endlich sauber. Also falls mir irgendjemand da draußen sagen kann warum und weshalb wir eine Funktion ohne Funktion bekommen darf sich bei mir melden ;-)

Als nächstes beschäftigte ich mich mit dem RBS selbst und merkte schnell, das auch nach dem Löschen von ausgelagerten Daten im SharePoint nichts am Share verloren geht. Hierzu benötigen wir die sogenannte Deleted Stub Policy. Mithilfe dieser Policy kann ich regeln, wann er gelöschte Stubs auch vom Share entfernt und das Ganze auch Zeitverzögert! (Denn wir wissen ja SharePoint hat noch einen Recycle Bin und dieser existiert natürlich auch etwas länger!)

Das ganze sieht so aus und ist relativ leicht zu Schedulen bzw. auch sofort auszuführen:

delete.GIF

Das gleiche müssen wir natürlich machen nachdem wir ausgelagerte Stubs wieder in die Datenbank zurücklagern. Schade, dass man diese Funktion nicht sofort in die Convert Stubs to Content GUI eingebaut hat.

Alles in allem kann ich mich derzeit über die neuen RBS Funktionen nicht beschweren. Das Sichern sowie Aus-/Einlagern und löschen funktioniert ohne Probleme J Ich hoffe das zumindest das Häkchen beim Backup baldigst gefixt wird!

LG und viel Spaß beim Auslagern!

Christian |  ->Xing me<-

Jan
17
SnapDrive 6.4

Gemeinsam mit dem Release von SMSQL 5.2 und SMSP 6.1 gab es auch gleich ein Update des allseits beliebten Snapdrives. In der Version 6.4 ab sofort als First Customer Shipment Version verfügbar steht es auf der Now Seite zum Download bereit. Was gibts besonderes Neues? Die Release Notes lesen sich sehr unspektakulär. Geradezu langweilig. Aber was will man an einem perfekten Produkt noch besser machen? J

Na ernsthaft – da gabs einiges an Verbesserungen die vielen aber vielleicht nicht so in die Augen stechen. Als Beispiele seien genannt:

  • Umgehen eines Fehlers im Microsoft Cluster Systemen bei dem MBR Partitioned Disken beim Auslesen einen Fehler aus dem Cluster Service werfen was wiederum zu extrem langen Enumeration Zeiten führt. Wichtig für einige meiner SMSQL Kunden bei denen der Backupjob erst startet wenn mal 20 Minuten lang die Disken enumeriert wurden.
  • Generelle Performance Steigerung beim Disk auslesen. Man muss sagen ich hab das getestet. Das is im Vergleich zu 6.3.1R1 (wo es wirklich schon recht gut auch war) nochmal einen Tick schneller. Instant kann man zwar noch nicht dazu sagen, aber ich denke es ist massiv besser geworden.
  • Support von VMDK Snapshots auf NFS / VMDK Stores für SnapManager for SQL. Was heisst das? Naja – wenns an virtuellen SQL auf VMware haben, dann ist es nicht mehr notwendig die Disken per iSCSI Disk oder RDM in die VM zu präsentieren. Sie können einfach eine VM mit entsprechenden VMDK Disks anlegen die ihre Datenbanken beinhalten. SMSQL spricht dann mit der VSC (Virtual Storage Console) um von den entsprechenden VMDK / NFS Stores Snapshots zu machen. Schön daran – man braucht keine SMVI Lizenz. Schaden tuts aber trotzdem nicht.

Viele Änderungen beschäftigen sich mit dem Cluster Mode. Dinge die uns in .at sicherlich noch nicht treffen und auch viele Kunden noch nicht. Aber es ist beruhigend zu wissen das sich auch in diesem Bereich endlich etwas bewegt.

Spannende Änderung am Rande. Endlich kann man Space Reclamation auf VMDK Disken in NFS Stores machen. Jo, auch das sagt vielen jetzt mal nix. Aber stellen Sie sich Folgendes vor. Sie haben ein Environment mit viel Thin Provisioning, Dedupe und Compression aktiv um maximale Einsparungen zu erreichen. Jetzt ist eine VM so dumm und füllt ihr vollkommen überprovisioniertes VMDK File mit Daten an. Damit ist das VMDK File mal aufgeblasen. Auch wenn die Daten kurz darauf wieder gelöscht werden, nachdem dem Storage keiner was davon sagt bleibt das VMDK auch so gross.

Mit dem Space Reclamation Feature ist es jetzt möglich die benutzten Blöcke innerhalb des VMDK Files die wirklich auch nicht mehr verwendet werden, wieder frei zu geben und damit ein Thin Provisioning wieder herzustellen.

Was die Compatibility betrifft. Die aktuellen SnapManager Produkte sind mit 6.4 kompatibel und funktionieren auch gut damit. Upgrade ist unkompliziert und einfach wie immer. Setup ausführen. Service Account eintragen. Fertig. Geht im Betrieb und ohne Unterbrechung für Applikationen on Top.

 

So schauts aus wenns installiert ist. Die aktuelle Versionsnummer ist 6.4.0.5234.

Also – Happy Snapping!

LG Christoph

Jan
16
SnapManager for SQL – 5.2

Immer wieder mal was Neues – aktuell gibts den SMSQL 5.2 als neue Version mit einer Menge neuer Features die sich auf dem Papier mal ganz gut anhören. Auszüge aus den Release Notes:

  • Enterprise monitoring and reporting: Enterprise monitoring and reporting enables you to report the status of backup, verification, and clone operations by sending application event log or email notifications periodically, with fixed intervals.
  • Up-to-the-minute backup retention management: Configuring the amount of transaction log backups your system retains enables you to balance up-to-the-minute restore needs with storage efficiency.
  • Clone database lifecycles: A cloned database lifecycle comprises automatic, scheduled cloned database resynchronization and deletion.
  • Federated full backup: You can use Snapshot™ copy-based full database backup to back up databases from different instances or different servers at the same time. You can add databases from multiple servers and multiple instances to the same federated group. Backing up a federated group backs up all databases in that group at the same time.
  • Federated transaction log backup: Federated transaction log backup enables you to set marks on transaction logs of all databases in a federated backup group at the same time before backing up transaction logs from instances distributed between multiple servers.
  • Restore to mark: Restore to marked transaction operations enable you to restore a database to a marked transaction. Using the marks created on a federated transaction log backup, you can restore databases to the same marked transaction across multiple databases for a synchronous restoration.
  • Cluster-Mode support: SnapManager 5.2 for SQL Server with SnapDrive 6.4 for Windows supports Cluster-Mode configurations.

Also klingt mal generell recht "ok"… wirklich interessant sind die Punkte rund um das Monitoring und Cloning Thema. Da hab ich in der Vergangenheit immer wieder mal Probleme und Inkonsistenzen zwischen Dokumentation und der Wirklichkeit feststellen müssen.

Auch sehr Positiv fällt auf, das offensichtlich was die Bugs / Features betrifft (siehe Liste unten) sehr stark auf die PowerShell Integration gesetzt wird. Endlich das da mal was weitergeht. Immer wieder hab ich Anforderungen rund um Scripting und Automatismen die zum Beispiel automatisch einmal die Nacht einen aktuellen Clone einer Datenbank auf ein anderes System mounted für Testzwecke. Backup steht hier gar nicht so im Vordergrund. Es geht quasi immer mehr darum Daten testen zu können und mit dem Datenbanken rumspielen zu können und das natürlich möglichst zeitnah und ohne lang auf eine Kopie warten zu müssen.

Upgrade

 

So schauts aus wenn ma fertig is mitn Setup.. (im Idealfall... ;) ) upgrade ist simple und straight forward. Einfach das Setupfile aufrufen. Next, Next, Finish è funktioniert. Kein Reboot, Restart oder sonstige Downtime. Kann jederzeit im Betrieb gemacht werden.

Was ist heraushebenswert für alle die den SMSQL bisher verwendet haben: (aufpassen die Links der Bug Entries zeigen aufs NOW Portal.. Login Required!)

Bug ID 494762

Title: SnapManager configuration settings in a Microsoft Cluster environment are not on a per SQL Server instance basis.

Description: In previous versions of SnapManager for SQL Server, the Backup Verification Settings were configured only on a global basis. The MountPointDir and UseDrvLetterifAvail registry values were used for verification of all SQL instances, and during a Clone Restore and Restore job. SnapManager 5.2 for SQL Server introduces the -TargetServerMountPointDir parameter for the clone-database and clone-backup cmdlets. You can use this parameter to specify the mount point path or the directory target server on a per instance basis.

 

Bug ID 525052

Title: SnapManager for SQL Server does not indicate why a location is detected as invalid/local.

Description: In previous versions of SnapManager for SQL Server, Migration wizard "invalid/local" errors provided insufficient information regarding why SnapManager for SQL has detected this as invalid. SnapManager 5.2 for SQL Server has updated ToolTips messages with more thorough information.

 

Leider gibts auch ein paar kleine Probleme die in dieser Version noch nicht 100% ausgebügelt wurden:

Clone wizard incorrectly appends certain cloned database names (Bug ID 525418) If you clone one database on a LUN containing multiple databases, __clone is appended to the database name, regardless of Clone wizard instructions.

Workaround: There is no workaround for this issue.

Einer der Punkte die mir in einer Installation (Wenn Sie diese Zeilen lesen wissen Sie wen ich meine ;) ) aufgefallen sind und auch relativ negativ aufgefallen sind, aber .. jo. Man kann ja nicht alles haben.

Also – happy SQL Backups!

LG Christoph

Jan
15
SnapManager for SharePoint 6.1 released

Endlich! Es ist soweit der Netapp Snapmanger for SharePoint 6.1 wurde am 12. Jänner released.

Was wurde verändert?

- Es wird nun das lang ersehnte Feature, nämlich das sichern von Remote Blobs richtig und vor allem einfach unterstützt und auch das Powershell Interface welches seit der BETA hoffentlich noch verbessert wurde ist sicher nicht uninteressant.

 

- Wer Nintex Workflows verwendet kann jetzt auch beruhigt schlafen, denn auch diese werden jetzt mitgesichert.

 

- Die glücklichen die einen FAST Search Server im Einsatz haben können ab sofort auch verlässlich sichern.

 

- Und last but not least die SQL Alias Probleme und auch Verification & Index Probleme auf anderen Servern wurden gefixed!

 

Viel Spaß beim Upgraden!!

Bei Fragen dürft ihr euch wie immer an uns wenden ;)

LG

Christian | christian@hatahet.eu | ->Xing me<-

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