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Aug
03
Powershell Toolkit V 2.1

Man mag es kaum glauben aber was gut ist wird noch besser. Das Powershell Toolkit bisher in der Version 2.0 wurde jetzt in der Version 2.1 released. Wirklich grobe Änderungen gibt's jetzt nicht, was vielleicht spannend ist sind Features rund um Sub LUN Cloning. Jetzt auch Restore möglich. Genaueres da nachzulesen:

https://communities.netapp.com/community/products_and_solutions/microsoft/powershell

Ich würde jedem Empfehlen sich das Thema mal anzusehen. Vor allem wenn man überlegt das es seit Windows 2012 Hyper-V auch hier die Powershell einzug gehalten hat. (siehe http://technet.microsoft.com/en-us/library/hh848559 ) Ja es gab vorher auch schon was, aber jetzt halt mal richtig. Warum ist das besonders interessant? Naja.. wir können jetzt auch Remote Desktops mit Powershell administrieren… (http://blogs.msdn.com/b/rds/archive/2012/06/28/introduction-to-windows-powershell-scripting-in-windows-server-2012-remote-desktop-services.aspx )

Ich bau jetzt a einfaches Gedanken Experiment. Wir clonen mit dem Powershell Toolkit eine Basis VM per Sub LUN Cloning Feature. Viele VMs ohne zusätzliche Platzverbrauch. Können diese dann einfach automatisch mit einem weiteren kurzen CmdLet in eine bestehende Remote Desktop Farm einbinden und als Desktop zur Verfügung stellen. Patching ganz einfach und eventuell komplett automatisiert inklusive Neuanlage aller VMs. Dinge wie AutoJoin der Clients mal nicht eingeplant.

Klingt spannend oder? Ich bin ja bekanntlich durchaus ein gewisser Powershell Fan, aber manchmal geht's einfach mit mir durch.

Na dann.. Happy Scripting

Christoph

Jul
17
SMSP 6.1–Notifications not working

Für alle Snapmanager Begeisterten, die Notfications schon abgeschrieben haben… Es gibt nun endlich eine Lösung!

Wie schon früher in den Netapp Communites berichtet funktionieren nach einer Netapp SMSP 6.1 Neuinstallation die Notifications nicht mehr. Füllt man E-Mail Notifications Einstellungen aus bekommt man folgende Fehlermeldung: “Test failed. Please check the information you entered.”

Abhilfe schafft folgender Patch http://www.avepoint.net/patches/2012-03-28/SMSP_Manager_Patch_6.1.0.0_CI1649201_20120328.zip , der übrigens erstmals eine eigene Patch Engine besitzt!

Bei Fragen dürft Ihr euch wie immer gerne an mich wenden ;)

 

LG

Christian | christian@hatahet.eu | ->Xing me<-

Jul
05
SMSQL 6.0–BETA und SQL 2012 AlwaysOn

Ich darf ja eigentlich ned soviel drüber verraten, aber eines der Dinge die mir aufgefallen sind und ich denke da darf ma schon mal kurz erwähnen… Performance Optimierungen.

Ich kann auf der Commandline Snapshots von SQL Datenbanken antriggern und das auf zwei Instanzen eines SQL 2012 Clusters mit einer Availability Group auf zwei Systeme verteilt. Eine kurze Commandline einfach manuell angetriggered, wenn die Alte fertig ist, sofort eine Zweite anwerfen.

Die Snaps sind jetzt echt ned weit auseinander. Da kann ma schon kurz mal überlegen im 5 Minuten Takt zu snappen. (also wenn man mit 254 Snaps auskommt natürlich – mehr geht leider noch immer ned)

Sie Fragen sich wer braucht scho soviel snaps? naja .. ich hab das Limit scho getroffen. Überlegen sie mal wieviel Snaps sie brauchen, wenn die Anforderung ist – 7 Jahre aufheben und monatlich an Snap.. hmm..

Aber zurück zum Thema, eine Sache verrat ich noch. (ich hoffe keiner ist wegen sowas sauer) Ich hab mir die Arbeit gemacht und wie erwähnt einen SQL 2012 Cluster mit Availability Group und so spielchen gebaut. Was machen Sie Abends zur Entspannung? :)

Jetzt is es ja so, das ma SQL 2012 (eigentlich gehts ja schon seit SQL 2008 aber es wusste glaub ich einfach keiner.) SQL Datenbanken auf CIFS Shares legen kann. Also nur zum Verständnis. Sie legen eine SQL Datenbank auf ein CIFS SHARE… nicht iSCSI, nicht FCP sondern CIFS. Ähnlich der richtigen Datenbanksysteme die da NFS verwenden hat sich die MS wohl gedacht – na jetzt aber richtig. Gut, wirklich performant wirds wohl erst mit CIFS 3.0 und natürlich _NUR_ mit Windows Server 8 (2012) als Basis aber das sei jetzt mal dahingestellt. Wirklich ausfallsicher natürlich auch _NUR_ mit Transparent Failover von Windows Server 2012 (8?).

Aber worauf ich hinaus will – wenn sie sich  jetzt überlegen supa tolles Feature, da will ich doch meine Datenbanken auf CIFS legen direkt auf die NEtapp box und dann per Snapshots sichern und mit NDMP rausschieben – dann kann ich da endlich Datenbankfiles einzeln restoren trotz des NDMP Backups (wer das jetzt ned versteht – bitte schrein, dann post ich was dazu). Gute Idee.. Leider hat sich das bei der SMSQL Truppe noch niemand überlegt – es geht nämlich ned. oder noch nicht? Ich weiss es ned. Im Gegensatz zum TAP von Exchange gibts auf Fragen im Beta von SMSQL eher weniger Antworten. (und scho garned zeitnah… – naja, die Inder halt)

In diesem Sinne – So long and thanks for all the fish.

LG Christoph

Jun
29
Heisse Eisen Update

Danke an Gerhard für die für das wertvolle Kommentar:

“Die FAS2040 muß sogar auslaufen – weil strengere ROHS Bestimmungen einen Weiterverkauf ab 2013 verbieten somit kein technisches aber ein Umweltthema”

Jo – das is eigentlich alles was man dazu sagen kann – wobei  meine Meinung trotzdem im Raum steht – ich finds gut das die 2040 weg kommt damit wir endlich wieder nahtlos von 2xxx bis 6xxx komplett upgraden können ohne jemals Disken zu wechseln. Aber – ich fahr auch Auto und nicht U-Bahn, da is vielleicht der Umweltgedanke nicht so ausgeprägt ;)

LG Christoph

Jun
27
SMSP 6.0

Liebe Leute freut euch heute. Man glaubt es kaum, aber wir haben es geschafft. nicht nur das wir im Exchange 15 TAP Programm genauso im Sharepoint 15 TAP sind, wir habens auch noch ins SnapManager for SQL 6.0 (Codename Heitz) geschafft. Damit gibt es eine Menge an neuen Features über.. Ja – erraten. Wir nicht reden dürfen.

Was wir aber sicher verraten dürfen.. also davon geh ich mal aus. der SMSSQL 5.1 supported aktuell SQL 2012 noch nicht. Vor allem das neue Always On Feature ist eine Lücke. Ich denke und vermute das SMSQL 6.0 das nachholen wird. Nachdem es sich bei Always On um eine “Art” Database Availability Group handelt (wie wir sie ja von Exchange kennen und jetzt bitte für den Vergleich nicht an eine Wand nageln das ist wirklich SEEEEEHR GROB!!!!) wird es auch da wohl einige Features geben die interessant werden. Im SME (SnapManager for Exchange) ist es ja auch zum Beispiel möglich passive Datenbanken zu snapshotten und diese auch im Fall eines Fehlers als Basis zu verwenden falls ein reseed ansteht. also – man spart sich diesen durch einen SnapRestore. Aber – mal schaun was da so kommen mag.

Ich darf ja leider nicht mehr verraten nur vermuten,… Na dann happy testing!

LG Christoph

Jun
06
Altes Eisen, neues Eisen.. Heisses EISEN!

Also Leute, Los gehts, weiter gehts, neues Gibts.  Für alle die es noch nicht wissen, es gibt demnächst eine neue Serie von Storagesystemen von Netapp. Nicht das es jetzt irgendwas komplett Neues wäre, aber es ist halt eine Abrundung des Gesamtbildes. Warum? Einfach erklärt.

Die kleinste Serie war die FAS2000er. Bisher noch FAS2020, FAS2040 und die schon angekündigte FAS2240-2/4. Die 2020 wurde abgekündigt und es gibt noch ein paar kleine Restbestände die irgendwo in Lagern rumliegen. Aber grosses Problem – keine 64bit CPUs (genau genommen 1.6 GHz Celerons, aber sagens das ned weiter.) Damit war natürlich schluss mit 7.3.x und kein Ontap 8.1. Damit – raus aus der Serie das Ding muss sterben. Jetzt gibts die 2040er als Basismodell zum Schleuderpreis und die 2240-2/4 ist quasi das Entrylevel Model mit etwas mehr Schmalz, wenns für die 3000er (3210) nicht reicht. Grosser Vorteil der 2000er Serien ist immer noch das sie extrem kompakt sind. Im Controller selbst findet man zwischen 12-24 Disken und damit hat man mit 2-4 HE ein Basissystem das viele Qnap / Synologie und wie sie nicht alle heissen Verfechtern das Fürchten gelehrt hat.

Die Frage ist halt jetzt nur, warum die 220 absägen und die 2040 gleich so schnell danach quasi auch absägen(ja, sie is noch nicht abgekündigt, aber bei Two and a half men wissen wir doch alle wie es nach der Season enden wird oder?)? Naja, Technologie ist ein Grund. Neuere CPUs, bessere Controller, neuere Hardware, all das könnte man als Grund anführen. Nur.. Etwas genauer hingeschaut. Die 2020 und 2040 ist ein supa Modell, mit dem einzigen Nachteil, man kann den Controller nicht in ein Shelf umbauen. D.h. wenn sie auf 3000 upgraden wollen, können sie die 12 Disken des Controllers nicht weiterverwenden sondern müssen ein neues Shelf dafür kaufen. Blöd.. EXTREM gegen die gesamte Philosophie von Netapp. Um diesen Mangel zu beseitigen hat man die 2020 aus dem Rennen genommen und ich denke mal die 2040er wird auch nicht mehr lang zu haben sein. dafür die 2240-2/4 bzw. jetzt halt FAS2220 als unteres Ende.

Und damit heute mal auch etwas sinnvolles im Post dabei ist – wissen sie warum die 2240-2 und 2240-4 so heissen? warum das –2 / –4 dabei steht?

Das is wie bei den Diskshelfs (DS4243, sie erinnern sich) das –2 ist einfach ein 2 HE hohes  Gehäuse mit 24x2,5” SAS Disken. Das –4 ist ein 4 HE hohes Gehäuse mit 3,5” Disken im Bereich von SAS 450-600 und SATA mit 1-3 TB.

Und zur Abrundung, noch kurz das erste Einführungsvideo dazu auf Youtube:

http://youtu.be/AXBJJRRV_54

Genaue Stats? ja klar – hier zu finden:

http://www.netapp.com/us/products/storage-systems/fas2200/fas2200-tech-specs.html

LG Christoph

May
09
System Manager 2.0.1

Hallo Leute,

Wieder was neues gibts.. System Manager 2.0.1 ist draussen.. verzeihung – ONCOMMAND System Manager 2.0.1. Im Zuge dessen ersetzt er automatisch alle vorangegangenen Versionen wie die 2.0 oder 2.0R1. Wirklich viel getan hat sich jetzt ned. Es is halt ein Maintenance Release. Hervorzuheben sind so Kleinigkeiten wie endlich voller Cluster Mode support und Syncmirror Integration oder auch Volume Movement Support. Schön langsam wirds ja. Was mir noch immer abgeht das interessanterweise immer wichtiger werdende SnapVault. Keine Konfiguration dafür. Muss ma noch immer mit DFM (Verzeihung.. OnCommand $howeveritscallednow) oder manuell konfigurieren.

Aber Anekdote am Rande, ich verwende auf meinem Notebook bereits Windows 8 CTP und habe irgendwie Probleme mit meinem Internet Explorer. Das Äussert sich so, das er einfach ned startet.. was wiederum nach dem Setup dazu führt das der System Manager einfach ned geht. (startet a IE Fenster, das birnts sofort wieder, nix geht) Wie jeder weiss, kann man den benutzten Browser für den System Manager aber ändern.. NACHDEM man ihn gestartet hat.

Nicht hilfreich ;)

Etwas gesucht – das Config File für den System Manager wird im Userprofil gespeichert. speziell unter %HomePath%\Netapp\SystemManager\SystemManager.config – darin enthalten einfach nur der Pfad zum genutzten Browser. Ändern auf Chrome zum Beispiel und schon gehts.. also fast. Bei mir geht der Chrome damit einfach ned auf.. (hab ich schon erwähnt ich liebe Windows 8 CTP?) Auch kein Problem. Der System Manager legt im Installationspfad ein File ab genannt SystemManagerLaunchURL.txt – darin enthalten die notwendige URL (falls scho jemand aufgefallen – das SystemManager.exe startet immer ein CMD Fenster das sofort verschwindet – da wird einfach dieses TXT File in den Browser geworfen.) um manuell ein Browser Fenster zu öffnen.

Aber – das ist natürlich nicht alles Neues. Es gibt seit kurzem eine NetApp Support und OnCommand App für Mobile OS. (Android, iOS, …) mit der man anscheinend auch Mobil nachlesen kann wofür OnCommand eigentlich alles gut ist. (Hint an alle SALES Menschen die sich diese ganzen Ausdrücke und wer was tut auch nicht merken können…) Was die beiden Apps tun hab ich noch nicht rausgefunden – beide funktionieren auf meinen Telefonen nicht. (die oncommand killt mein Telefon komplett – reboot, das Support dingens liefert einfach einen Web Access Error) ein Hoch auf Ice Cream Sandwich und BETA Software auf Telefonen die dafür nicht gebaut sind… ;)

LG Christoph

Apr
20
DataOntap 8.1 – FINAL!

Man mag es kaum mehr glauben. DataOntap 8.1 ist endlich Final. Das heisst nix mehr mit irgendwelchen RC Versionen und so Sachen, sondern endlich eine General Availability Release die komplett getestet ist und empfohlen wird für die Installation.

Und um da mal kurz drauf einzugehen wie dieses Modell funktioniert (nachzulesen auf http://now.netapp.com) zuerst gibts eben RC releases. Die sind für Production Use zwar generell supported und haben natürlich internal QA durchlaufen, könnten aber sicherlich noch den ein oder anderen Fehler beinhalten. Daher – mit Vorsicht zu geniesen. Aber um ein Beispiel zu geben warum man RC Releases einsetzt. Die ATTO FC2SAS Bridges wurden ab Version 8.1RC2 offiziell supported. Das heisst wenn man wie wir das so tun immer vorne dabei ist und einen SAS Attached Metro Cluster bei AK-Wien installieren will, dann kann es schonmal passieren das die Hardware zwar da und verfügbar aber die Software halt noch nicht ganz fertig ist. ;)

Nachdem man dann den RC Zyklus hintersich hat (wie in der Abbildung drunter) dann kommt halt General Availability und damit die "Finale Version". Quasi.

Die Releasezyklen schaun dann in etwas so aus... (Credits to support.netapp.com)

Also – was sind die wichtigsten Eckpunkte:

"If you have a 3140 or 3210 storage system with Flash Cache modules installed, do not upgrade your system to Data ONTAP 8.1 Cluster-Mode. Flash Cache modules are not supported on 3140 or 3210 storage systems with Data ONTAP 8.1."

So als kleine Warnung vorweg – die 3140er und 3210er sollten nicht mit FlashCache Modulen bestückt sein, wenn sie auf 8.1 gehen wollen. Da gibts noch ein paar Probleme mit Speicher Auslastung was im schlimmsten Fall zu Controller Panics führen kann. Daher – bitte nicht "probieren". Es gibt hinweise das es _vielleicht_ in späteren Versionen von 8.1 (also 8.1.1 / 8.1.2 / 8.2?) möglicherweise einen Fix dafür gibt, aber aktuell steht diese Aussage im Raum!

"If you are running Data ONTAP GX 10.x, do not attempt to upgrade to Data ONTAP 8.1 Cluster-Mode on your own; doing so is an unsupported operation. Contact your NetApp representative for assistance."

Jo – ich glaub es wird wenig Kunden in .at geben die ein Problem haben das sie auf GX laufen und für alle die nicht wissen was das heisst – is es auch nicht wichtig.

An der Stelle sei noch wichtig zu erwähnen – 8.1 ist natürlich nur mehr 64bit und damit nur auf 64bit fähigen Systemen einzusetzen. Das umfasst aktuell alles ab der FAS2040 bis rauf zu den 6000ern. Einzig die alten Systeme wie FAS2020 / FAS270 (falls noch irgendwie im Einsatz?) sind das nicht und können daher nicht auf 8.1 upgedated werden. Um es mit klaren Worten auszudrücken – da is dann mit 7.3 Ende Gelände...

Grobe Änderungen – nun ja – neue Features ja. Es gibt ein paar die ich hier anführen will, aber nicht zuviel verraten. (ma muss sich ja die posting pipeline voll halten! ;) )

Limit on number of subdirectories has been removed

Bisher konnte man nur maximal 99.998 Subdirectories in einem Directory anlegen. Warum ich das weiss? Weils a Kunde braucht hat. Nicht fragen warum. Er hat da so ne Applikation,.. lassen wir das.

Support for volume SnapMirror replication between 32-bit and 64-bit volumes

Auch nicht unwichtig. Wenns als Backupsystem a 2040 ham und als Sourcesystem vielleicht noch etwas auf 7.3 oder 8.0.3 Basis mit 32bit Aggregaten, dann könnt das schonmal sein. Bisher ein Problem, ab sofort, kein Thema.

Changes to deduplication

Das Limit für die maximale Grösse von deduplizierten Volumes ist gefallen. Also nicht ganz, weils einfach so gross ist wie die maximale Volume Size der jeweiligen Plattform, aber das is sowieso klar oder?

Sonst gibts eine Menge an kleineren Änderungen angefangen von neuen Commands, geänderten Commands und so Kleinigkeiten aber nix erwähnenswertes.

LG Christoph

Apr
02
SnapManager for Hyper-V

Nachdem ich vor einiger Zeit schonmal über das Thema geblogged habe mal eine kleine Aktualisierung. Wobei, es gibt nicht wirklich was zu aktualisieren. Ja, natürlich hat sich a bissl was getan. SnapManager for Hyper-V 1.0 P2 ist verfügbar, hat ein paar Bugfixes gebracht aber im wesentlichen keine neuen Features. Da hängen wir leider noch immer sehr stark dem SMVI hinter her. Der ja einerseits die Integration ins OnCommand geschafft hat (als Host Package) und andererseits auch was die Funktionalität betrifft etwas vorran ist.

Trotzdem will ich heute nicht zuviel wemut verbreiten sondern eher mal wieder auf meine Lieblingsbeschäftigung eingehen. Powershell Spielerein die immer wiedermal zu ganz interessanten Scripten führen und vielleicht auch die Phantasie beflügeln.

Heute am Program – SnapManager for Hyper-V oder besser gesagt, ein Script das sich für alle eignet, die sich den Luxus eines SMHV nicht leisten können und dafür mit etwas manueller Arbeit auskommen wollen. Hier mal das Script:

 

<#

    .Synopsis

    Create SnapDrive consistent Snapshots of CSV Volumes spezified on the given cluster

 

.Notes

 

Letzte Änderung:

2012-02-12 - Chwi: Script erzeugt

2012-03-25 - ChWi: logging hinzugefügt.

2012-04-02 - ChWi: Eventlogsource und Logname parametrisiert

      

.Description

 

    Dieses Script verbindet sich per WinRM auf die einzelnen Clusterknoten und versucht dort per Get-NAHostDisk alle verbundenen CSVs zu finden. Diese werden anschliessend per SDCLI auf den Owner Nodes gesnappshotted.

    

    Auf den Clusterknoten muss daher das DataOntap PowerShell Module installiert werden. ( zu finden unter https://communities.netapp.com/community/products_and_solutions/microsoft/powershell) - installieren bedeutet in diesem Fall das der ordner DATAONTAP im Verzeichnis c:\Windows\System32\WindowsPowerShell\V1.0\modules kopiert werden muss.

    

    Weiters ist es notwendig das auf jedem Clusterknoten Snapdrive installiert wird sowie auf dem Server der dieses Script ausführt. (sofern das kein Clusterknoten ist)

      

.Parameter ClusterName

Name of Cluster to be scanned for snapshots

 

.Example

SnapCSVVolume -ClusterName HyperVCluster

 

Create snapshots of all CSV Volumes on the cluster 'HyperVCluster'

 

    .Notes

#>

Param( [Parameter(Mandatory=$true)] [string]$ClusterName,

[Parameter(Mandatory=$false)] [string]$EventSource="HyperVBackup",

[Parameter(Mandatory=$false)] [string]$EventLogName="HATAHET")

$ErrorActionPreference = "stop"

 

<################################

# Eventlog Source anlegen falls noch nicht existiert

################################>

if(![system.Diagnostics.EventLog]::SourceExists($EventSource))

{

$strLog = [system.Diagnostics.EventLog]::CreateEventSource($EventSource,$EventLogName)

}

 

$strLog = New-Object System.Diagnostics.EventLog($EventLogName,".")

$strLog.Source = $EventSource

$strLog.WriteEntry("Backup Starting", [System.Diagnostics.EventLogEntryType]::Information, 1)

 

$strLog.WriteEntry("Connecting to cluster " + $ClusterName , [System.Diagnostics.EventLogEntryType]::Information, 1)

 

Import-Module DataOntap

$disks = Invoke-Command -ComputerName $ClusterName -ScriptBlock {Import-Module DataOntap; Get-NaHostDisk -DataOntap | ? {$_.hostvolumeiscsv -eq $true }}

 

$strLog.WriteEntry("Received Disks: " + $disks , [System.Diagnostics.EventLogEntryType]::Information, 1)

# give the snapshot a name

$SnapName = Get-Date -Format "yyyyMMdd-HHmmss.ffff"

 

 

# create Snapshot of each CSV disk in the list

foreach ($disk in $disks)

{

$strLog.WriteEntry("Snapping Disk: " + $disk.HostDrivePath + " auf " + $disk.ClusterNode , `

[System.Diagnostics.EventLogEntryType]::Information, 1)

 

&sdcli.exe snap create -m $disk.ClusterNode -s $SnapName -D $disk.HostDrivePath

 

$strLog.WriteEntry("Connecting to controller: " + $disk.ControllerName , [System.Diagnostics.EventLogEntryType]::Information, 1)

# connect to the source controller

Connect-NaController -Name $disk.ControllerName | Out-Null

 

$strLog.WriteEntry("Connecting to controller: " + $disk.ControllerName , [System.Diagnostics.EventLogEntryType]::Information, 1)

# search for the last snapshot on the volume

$SnapName = Get-NaSnapshot $disk.ControllerVolumeName | Sort-Object -Property AccessTimeDT -Descending | Select-Object -First 1 -Property name

$SnapMirror = Get-NaSnapmirror | ? { $_.sourcelocation -imatch $disk.ControllerVolumeName }

 

 

# if there is no snapmirror on this volume, we can ignore this.

if ($SnapMirror -eq $null)

{

# if there is no snapmirror connection, just ignore this connection

continue

}

$strLog.WriteEntry("snapmirror relation: " + $SnapMirror , [System.Diagnostics.EventLogEntryType]::Information, 1)

 

$SnapMirrorDestinationFiler = ($SnapMirror.Destination).split(":")[0]

 

# connect to destination controller for snapmirror update

Connect-NaController -Name $SnapMirrorDestinationFiler | Out-Null

 

# update snapmirror

$SnapMirrorConnection = Get-NaSnapmirror | ? { $_.SourceLocation -eq $Snapmirror.SourceLocation }

Invoke-NaSnapmirrorUpdate -Destination $SnapMirrorConnection.Destination -Source $SnapMirrorConnection.Source -SourceSnapshot $SnapName

 

}

 

$strLog.WriteEntry("Backup finished", [System.Diagnostics.EventLogEntryType]::Information, 1)

 

Sollte jemand das File selbst wollen – bitte bei mir melden.

Was macht das Script? Naja, einfach gesagt – es verbindet sich auf einen Hyper-V Cluster (gegeben per Parameter) holt sich von dort alle Cluster Shared Volumes sowie deren aktuelle Owner. Danach macht es SDCLI (SnapDrive Command Line Interface) Aufrufe um auf den jeweiligen Owner diese CSV Volumes zu snapshotten.

Ganz am Ende wird dann noch ein Qtree SnapMirror update gemacht. (AUFPASSEN! QTREE SNAPMIRROR! – Volume Snapmirror funktioniert nicht!!!)

Ich hab das mal für einen Kunden gebaut der einerseits Hyper-V Cluster hatte und sich die SMHV Lizenz einfach nicht leisten wollte, trotzdem aber konsistente Snapshots haben wollte. Wobei Konsistent ist in dem Fall etwas dehnbar, da ja die VMs selbst nicht VSS konsistent sind sondern nur Crash Consistent. Es wird aber zumindest das CSV Filesystem VSS snapped. (durch Snapdrive) ich musst leider auch die Erfahrung machen, das in der Vergangenheit sehr oft genau diese "konsistenz" a bissl a Problem ist. Obwohl per hotfix von MS eigentlich fixed sollte es möglihc sein eine VM mit iSCSI Disken (per Software Initiator) zu snappen, geht aber leider eher meistens ned. Die Existenzberechtigung von so manchem Hotfix lässt sich auf die Tatsache reduzieren das er Hotfix ist... (wie bei so manchem Politiker... aber lassen wir das)

Aber zurück zum Thema, das Script macht noch nahezu keinerlei Errorhandling und das wird zukünftig wohl notwendig werden, aber nur kurz noch was ma dafür braucht. Das aktuelle DataOntap Powershell Toolkit mindestens der Version 1.7 auf jedem Hyper-V Host der beteiligt ist, sowie auf dem Server auf dem das Script läuft. Ebenso ist es notwendig Snapdrive auf den Hyper-V Hosts zu haben bzw. Natürlich auch auf dem Host auf dem das Script dann gestartet / gescheduled wird. Das Schedule selbst ist einfach, da muss man wie immer powershell.exe als programm schedulen und dann –file <script> -parameter... angeben. Dann funktionierts eigentlich recht gut.

Wie immer gilt – Ich übernehme keinerlei HAFTUNG für eventuelle Schäden oder nicht funktionierenden Scripte, gelöschte VMs oder sonstige Probleme die diese Zeilen Code verursachen!

So, das eigentlich interessante ist jetzt aber – sie ham an Snapshot und wollen a single File restoren.. aber WIE? (weil das geht zum Beispiel im SMHV auch nur eher bescheiden)

Recht einfach.

  1. Snapdrive – Snapshot verbinden:

  2. Laufwerksbuchstabe zuordnen und auf dem Laufwerk das entsprechende VHD File suchen
  3. Mit Attach VHD aus dem Disk Management heraus direkt den Inhalt des VHDs als Disk mounten und schon kann man einzelne Files restoren.

Geht in wenigen Minuten und ist behaupte ich mal recht einfach. Da muss ma kein Virtualisierungsprofi sein.

Um aber hier gleichmal ein paar Fragen abzuschmettern –

 

Wozu brauch ma dann eigentlich noch den SMHV?

Naja – der hat schon noch ein paar Vorteile, so alles im Bereich von Desaster Recovery und automatisches registrieren von VMs beim Restore.. solche Sachen. Sonst müsste man das ja manuell machen.

 

Wie gehts weiter? Was kommt als nächstes?

Soweit man aktuell ausblicken kann und Windows Server 8 steht ja im Prinzip vor der Tür und die Ankündigungen dazu sind ja auch "KAUM VORSTELLBAR!" worauf ich jetzt aber ned eingehen will – jeder der Vmware ein wenig kennt, kann sich seinen Teil denken. Wichtig ist mir eher – Hyper-V auf Windows 8 kann jetzt dann endlich nicht nur Block Based Storage sondern auch mit SMB 2.2 direkt auf "Netzwerkshares" VHDs (verzeihung, VHDX) ablegen. Womit wir alles was wir heute über SMHV wissen eigentlich wegwerfen können da es sowieso wieder ganz anders wird.. aber mal schaun.

 

Bis dahin eine Frage geb ich mit auf den Weg und werd ich in Kürze beantworten:

Jetzt machen wir da Snapshots auf den Volumes, aber wer löscht eigentlich die alten Snapshots?

 

So Long and thanks for all the fish!

Christoph

Mar
04
OnTap 8.1 RC2 und das SMTP Problem

Jeder kennt das, man setzt aktuelle Software ein und findet immer wieder mal so die kleineren Problemchen die zwar lästig sind, aber kein Beinbruch. Warum Lästig? Netapp Storage Systeme notifizieren über Probleme per Mail. D.h. sie können per Mail notifizieren. Ähm.. sie "könnten"... Meistens wird halt Mail verwendet, weils das Einfachste ist. Schnell mal den Server als Relayer eintragen und schon geht das. Normalerweise schickt die Storage Box an die Mailadresse autosupport@netapp.com ihre Mails und dort werden diese dann automatisch abgearbeitet und bei Problemen automatisch in Support Cases umgewandelt.

Jetzt ist das mit den neuen Software Dingern so, manchmal funktionieren gewisse Dinge nicht. Im Fall von 8.1RC2 ist das die Autosupport funktion per Mail. Warum? Einfach erklärt, die Box schickt kein CRLF.CRLF am Ende der Message, sondern ein LF.LF – womit dann vor allem Windows basierte Relayer nicht zurecht kommen und die Session timed einfach aus ohne das Mail zu verschicken. Lästig vor allem, weil dann dieser gesamte Support Prozess nicht funktioniert. Was also tun? Simple – man stellts auf HTTPS um. Damit Posted der Filer per HTTPS die Autosupport Fehler direkt an den NetApp Server.

FHPSVIE0103> options autosupport.support

autosupport.support.enable on

autosupport.support.proxy

autosupport.support.to autosupport@netapp.com

autosupport.support.transport smtp

autosupport.support.url support.netapp.com/asupprod/post/1.0/postAsup

FHPSVIE0103>

Einfach den Transport Mode von SMTP auf HTTPS umstellen und schon funktionierts mit dem Nachbarn. Neben der Commandline kann man das natürlich auch im System Manager umstellen.

 

Einfach im System Manager unter Configuration | System Tools | Autosupport auf Edit und den Transport Protocol auf HTTPS umstellen. Man muss nur mehr dafür sorgen das die Seite http://support.netapp.com/asupprod/post/1.0/postAsup erreichbar ist. Und schon klappts mit dem Nachbarn.

Der Bug ist übrigens in 8.1RC2D3 gefixed worden. Aber wer installiert schon Debug Builds? ;)

LG Christoph

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